US-Justizministerium fordert Verkauf von Googles Chrome-Browser
Das US-Justizministerium hat seine Forderung erneuert, dass Google seinen Chrome-Browser veräußern soll, um den Wettbewerb im Suchmaschinenmarkt zu fördern. Diese Maßnahme zielt darauf ab, anderen Unternehmen den Zugang zum Suchmarkt zu erleichtern und Googles Monopolstellung zu reduzieren.
Hintergrund der Forderung
Bereits im November des vergangenen Jahres hatte das Justizministerium vorgeschlagen, dass Google Chrome verkaufen solle. In einem aktuellen Dokument, das im Vorfeld einer Anhörung im April veröffentlicht wurde, wird diese Forderung bekräftigt. Wörtlich heißt es darin:
„Google muss den Chrome-Browser – einen wichtigen Zugangspunkt zur Suche im Internet – veräußern, um einem neuen Wettbewerber die Möglichkeit zu geben, ein bedeutendes Tor zur Internetsuche zu betreiben, frei von Googles Monopolkontrolle.“
Weitere Forderungen des Justizministeriums
- Beendigung des Abkommens mit Apple, durch das Google als Standardsuchmaschine auf Apple-Geräten festgelegt ist.
- Verbot ähnlicher Vereinbarungen mit anderen Unternehmen.
- Unterbindung exklusiver KI-Lizenzierungen mit Publishern.
Googles Reaktion
Google hat die Vorschläge des Justizministeriums kritisiert und argumentiert, dass solche Maßnahmen die Qualität der Produkte verschlechtern und die Sicherheit der Nutzerdaten gefährden könnten. Das Unternehmen plant, gegen diese Forderungen vorzugehen.
Ausblick
Die Verhandlungen sind für April und Mai angesetzt. Eine Entscheidung über die Maßnahmen gegen Google wird frühestens im August erwartet. Bis dahin bleibt unklar, welche Schritte unternommen werden, um den Wettbewerb im Suchmaschinenmarkt zu stärken.